Viele DSL-Kunden kennen es nicht anders! Die regionale DSL-Verfügbarkeit in den deutschen Großstädten und Ballungszentren bot dem interessiertem DSL-Neukunden seit den Anfängen des Highspeed-Internets: DSL-Regional Flatrates und City-Flatrates mit DSL-Geschwindigkeiten von 1.000 kBit/s bis zu 50.000 kBit/s über VDSL.
Anders hingegen sieht die DSL-Regional Versorgung in den ländlicheren Gebieten der Republik aus. ISDN-Tarife sind auch heute noch teilweise die einzige Möglichkeit um überhaupt in den Genuss des Internets zu kommen. Mit lediglich 64 kBit/s muss man Minuten warten bis sich einzelne Internetseiten aufbauen oder bis Dokumente vollständig geladen sind. Was sich in den meisten Ohren wie eine Geschichtsstunde längst vergangener Tage anhört ist in manchen Ortschaften Deutschlands noch immer Realität. Besonders in den kleinen Dörfern genießt ein DSL-Regional Anschluss, trotz anhaltenden Protesten und Bürgerinitiativen, Seltenheitswert.


Auch die Entwicklung, hin zum schnellen Highspeed-DSL über das Kabelnetz brachte hier keine messbaren Verbesserungen des Problems. Zwar können DSL-Einsteiger jetzt sogar, durch die schnelle Breitband-Verbindung bedingt, auf DSL-Geschwindigkeiten von bis zu 32.000 kBit/s zugreifen, doch kamen diese Neuerungen wieder eher den Bewohnern der Städte und Ballungszentren zu Gute. Das Verlegen des Fernsehkabels ist teuer und so nur teilweise hilfreich um die DSL-Regional Verfügbarkeit für Highspeed-Internet in ländlichen Gebieten zu verbessern.
Doch man darf die Situation nicht zu schlecht bewerten. Von dem geschriebenen fühlen Sich viele DSL-Interessenten angesprochen, dennoch handelt es sich bei dieser Gruppe um etwa 5 % der deutschen Bevölkerung. DSL-Anbieter, wie beispielsweise 1&1 DSL, bieten bewiesenermaßen, über 90 % der deutschen Haushalte den Zugang zu DSL-Internet. Mittlerweile ist diese Problematik allerdings auch in der Politik angekommen. Die Bundesregierung gab offiziell bekannt, sich um eine Verbesserung der, bis hin zu den ländlichen Gebieten, DSL-Verfügbarkeit zu kümmern. Es bleibt abzuwarten ob die Politik hier spürbare Erfolge zeitnah durchsetzen kann.
In DSL-Verfügbarkeitschecks können Sie, durch Eingabe Ihrer Postleitzahl, überprüfen ob Sie DSL-Regional über das Telefon- oder Kabelnetz beziehen können. Sollten Sie zu der Minderheit gehören, die auf keine der beiden DSL-Varianten Zugriff hat, gibt es dennoch interessante und preiswertere DSL-Alternativen für Sie. Während Sich DSL-Internet über Satteliten in Deutschland nur schleppend entwickelt sind DSL-Anschlüsse über das Funknetzwerk mittlerweile erschwinglich. Mobile-Internet Flatrates gibt es schon für unter 25 Euro pro Monat.
Hierbei wählt man sich durch einen USB Stick in das Internet ein. Der große Vorteil dieser Technik ist die Mobilität die erreicht wird. Im Gegensatz zu DSL-Regional kann man auch unterwegs ganz einfach den Stick mit dem Laptop verbinden und in den Genuss des Internets kommen. Solange das angestrebte Ziel der Bundesregierung nicht verwirklicht wird, jeden Haushalt der Bundesrepublik mit DSL-Internet zu versorgen, ist dies eine attraktive Alternative um die DSL-Verfügbarkeit zu steigern und das Internet weiter zu regionalisieren.
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